Vietnam – Vogelgrippe bedroht ganz Asien

Februar 8, 2012 | 15:03





Vogelgrippe
Die Abteilung für Tiergesundheit in Vietnam hat davor gewarnt, dass es ein hohes Risiko für einen großflächigen Ausbruch der Vogelgrippe ohne drastische präventive Maßnahmen besteht.   Die Vogelgrippe brach gestern allein in vier Gemeinden in den  drei Provinzen Quang Tri, Thanh Hoa und Soc Trang aus, und betraf betreffen fast 1.700 Vögel. Mehr als  als 4.000 Vögel, besonders Hühner und Enten mussten notgeschlachtet werden, sagte der  stellvertretende Abteilungsleiter Pham Van Dong auf ein Sitzung des Lenkungsausschuss für Vogelgrippe Prävention Kontrolle am Dienstag. Eine Reihe von  Geflügel die vermutlich angesteckt waren wurden vor der Notschlachtung noch in  andere Orten wie Nghe, Bac Lieu, Kien Giang, Ha Noi und Thai Nguyen aber auch nach Thailand verbracht.  Die Vogelgrippe hat bisher zwei Menschen getötet  in der Cuu Long (Mekong) Delta Soc Trang und Kien Giang Provinzen.Das Gesundheitsministerium warnte vor einem möglichen großen Ausbruch der Vogelgrippe, wenn die drei betroffenen Provinzen nicht  die Krankheit unter Kontrolle bringen könnten , aufgrund der ungünstigen Witterungsbedingungen. Minister Cao Duc Phat am bestellte am  Montag die Vertreter der Städte und Provinzen von Vietnam ein um , dringende Maßnahmen zu erörtern  um ein Wiederaufflammen der Vogelgrippe zu verhindern. Eine Mutation des H5N1-Virus ist  in der nördlichen Region entdeckt worden und die bestehende Impfstoffe bieten keinen Schutz gegen den mutierten Stamm, warnte Hoang Van Nam, Leiter der Abteilung für Tiergesundheit. Das Ministerium hat die betroffenen Organisationen aufgerufen, schnell einen neuen Impfstoff zu entwickeln, um den  vorhandenen zu ersetzen.Die Provinz Soc Trang Abteilung Gesundheit hat berichtet, dass das neugeborene Baby der Frau, die an  der Vogelgrippe starb im vergangenen Monat sei negativ getestet für das Vogelgrippevirus H5N1.

Suedostasien

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One Comment


  1. EPetras, 3 Monats vorher Antworten

    Es ist nötig, die Art und Weise der Tierhaltung, die leider auch in Asien sehr oft im Zusammenpferchen tausender Tiere besteht, auf den prüfstand zu stellen. Dort mutieren Viren aufgrund schnellen Überspringens schneller und es kann zur Gen-Shift kommen – und so zu höherer Pathogenität, da der einzelne “Wirt” nicht mehr geschützt zu werden braucht.

    Die Tiere brauchen mehr Platz, solten nicht im eigenen Kot stehen und Sonne, bzw. Sauerstoff aus frischer Luft stärken das Immunsystem und töten viele Erreger. Im Freiland besteht zudem wegen des höheren Individulabstandes geringere Ansteckungsgefahr. Fast alle aufgedeckten Erkrankungsfälle wurden durch Strukturen der Intensiviterhaltung (Massentierhaltung) übertragen, auch wenn sich vereinzelt auch Freilandtiere (meist durch Emissionen der Großbetriebe oder dem Zukauf von Tieren) ansteckten.


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